Kurkuma Spätzle mit Kürbis-Zwiebel Gemüse

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Kurkuma Spätzle mit Kürbis-Zwiebel Gemüse

Rezept für 3 Personen:

Kurkuma Spätzle:

 Zutaten:

  • 150 g Einkorn mit
  • 70 g Emmer und
  • 100 g Braunhirse in einer Schüssel vermischen und fein mahlen(man kann natürlich auch andere Getreidesorten verwenden)

Dann aus:

  • 330 g Wasser
  • 12 g Kurkuma (frisch, geschält und in Scheiben geschnitten – wenn nicht vorhanden, 1 EL Kurkuma Gewürz verwenden)
  • 1 ½ TL Himalaya Ursalz (oder anderes Salz) und
  • ½ TL schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen, in einem Mixer zu einer glatten Sauce verschlagen, zum Mehl geben und alles gut mir einem Handrührgerät verrühren. Die Konsistenz des Spätzleteiges sollte so sein, dass er schwer vom Löffel reißt.Den Teig ca. 20 Minuten Minuten quellen lassen.

In der Zwischenzeit kann man gut das Kürbis-Zwiebel Gemüse vorbereiten und schon mal langsam ca. 3,5 l Wasser mit einem EL Salz in einem weiten Topf aufsetzen. Wenn das Wasser kocht, die Platte so weit zurück stellen, dass es zwar weiter köchelt, aber nicht überkocht.

Kürbis-Zwiebel Gemüse:

Zutaten:

  • 1100 g Hokkaido Kürbis, netto – ausgehöhlt und ungeschält in ca. 2×2 cm große Stücke geschnitten
  • 150 g Zwiebel, in kleine Stückchen geschnitten
  • 2 TL Kräutersalz (oder anderes Salz)
  • 1 TL schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Italienische Kräuter, getrocknet
  • 230 g Wasser

Das Wasser in eine Pfanne mit 28 cm Durchmesser geben und mit den Gewürzen auf höchster Stufe zum Köcheln bringen. Dann die Zwiebeln und den Kürbis hinzu geben und alles gut vermischen. Den Deckel auflegen und warten, bis Dampf austritt. Nun die Platte ausstellen und 10 Minuten fertig garen lassen.

Für die Sauce:

  • 180 g Wasser
  • 20 g Sonnenblumenkerne (Mandeln oder Cashews gehen auch)
  • 3 g Oregano, frisch (falls nicht vorhanden, Basilikum oder andere frische Kräuter verwenden)
  • ½ TL Kräutersalz und
  • ½ TL schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen, in einem Mixer zu einer homogenen Sauce verschlagen und beiseite stellen. Wenn das Kürbis-Zwiebel Gemüse 10 Minuten fertig gegart hat, die Sauce unterrühren, den Pfannendeckel wieder schließen und auf der ausgestellten Platte bis zum Servieren ohne weitere Hitzezufuhr warmhalten.

Nun werden die Spätzle gemacht. Dazu den Teig Portionsweise mit einem Spätzlehobel in das kochende Wasser „hobeln“.

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Wenn die Teigmenge ganz aufgebraucht ist, die fertigen Spätzle mit einer Schaumkelle aus dem köchelnden Wasser holen und in ein angewärmtes Gefäß geben.

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Dann sofort mit dem Kürbisgemüse auf Tellern anrichten und zeitnah servieren. Die Spätzle können notfalls auch eine kurze Zeit im Backofen bei 100 Grad warmgehalten werden, wie ich es machen musste, weil der Hund grad zu diesem Zeitpunkt raus musste… 😉

Leider wurden sie dann von der Konsistenz her ein wenig klebrig, schmeckten aber trotzdem ausgezeichnet. Also doch lieber gleich essen. 😉

Das Gericht war sehr lecker.

Guten Appetit! 🙂

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5 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Anne
    Dez 10, 2013 @ 20:35:52

    Für mich als württemberger Schwäbin sind das auf dem Bild ja Knöpfle. Sind mir oft lieber als die (langen) Spätzle, weil sie meist etwas kerniger sind. Damit mir die warmgehaltenen Knöpfle/Spätzle nicht ungewollt zu einem Baatz zusammenkleben, habe ich mir angewöhnt, sie nach dem Hochsteigen immer auf ein sauberes Geschirrtuch abzuschöpfen. (Ich hab‘ zwar keinen Hund, aber ein Telefon… und sicher ist sicher…) Ein paar Mal mit dem Tuchzipfel von links nach rechts bewegen; sie sollten möglichst flach liegen. Überschüssiges Wasser wird von dem Tuch aufgesaugt und sie trocknen an der Oberfläche leicht an. Zum Aufwärmen gebe ich sie für ca. 5 Min. entweder oben auf mein fast-fertiges Soßengericht (Spätzle ohne Soße sind in Schwaben ein geht-gar-nicht), wo sie im Dampf warm werden (nicht unterrühren!) oder ich erhitze etwas Butter & Wasser (vegan: Cashewmilch) in einer Pfanne und erwärme sie für 3-5 Min. unterm Deckel. Ab und zu durchrütteln, damit sie nicht ansetzen.

    Noch ein Tipp, mal findig aus der Not in einer Ferienwohnung geboren: wer keinen Spätzlehobel hat, kann den Spätzleteig auch mit dem Teigschaber durch eine flache, großlöchrige Rohkostreibe treiben. Der Teig sollte dazu geringfügig dünner sein als zum Hobeln (+10% Wasser), so dass die Knöpfle zäh abtropfen. Die Reibe muss allerdings einen hochgebördelten Ringsum-Rand haben, damit nichts ungeplant nebenrunter tropft.

    Dein Rezept werde ich auf jeden Fall nachkochen, es kommt wie gerufen – gestern erst hatte ich wieder das Kilo Braunhirse in der Hand, das hier rum liegt wie Blei. Emmer und Einkorn kann ich ja durch Dinkel ersetzen, oder?

    Noch ’ne Frage: der Kurkuma in den Knöpfle ist vermutlich geschmacklich dem Kürbis geschuldet?

    Antwort

    • Daniela
      Dez 11, 2013 @ 07:37:03

      Hallo Anne, vielen Dank für die guten Anregungen, das mit dem Geschirrtuch hätt ich vermutlich machen sollen, dann wären sie während der ungeplanten Hunderunde weniger pappig geworden, das waren sie erst beim Abschöpfen nämlich nicht. Geschmeckt haben sie aber super! Mit Ei sind Spätzle ja gar kein Problem, ohne Ei muss man schon ein wenig gucken, dass es mit der Teigkonsistenz passt-
      Ute Wilkesmann hat auch ein ganz tolles Spätzle Rezept auf ihrer Seite, das finde ich sensationell. Ich hab ein Spätzlerezept von Ute mal vor längerer Zeit gekocht. Ganz so perfekt sind meine konsistenzmäßig nicht geworden.
      Knöpfle sind das bei euch? Bei uns in bayrisch Schwaben sind das Spätzle und werden immer mit dieser Art Spätzlehobel gemacht. Je nach Teigkonsistenz und Hobelgeschwindigkeit werden die Spätzle dann kleiner oder größer. Diese länglichen Spätzle, das sind vermutlich geschabte, gibt es bei uns gar nicht. Spätzle sind in unserer Region immer diese kleinen gehobelten. Tja, so unterscheidlich sind die Essgewohnheiten regional… 😉
      Danke für dein interessantes und nettes Feedback und die guten Tipps! 🙂

      Antwort

      • Daniela
        Dez 11, 2013 @ 07:40:07

        Der Kurkuma war einfach eine spontane Idee, weil ich frische Stangen im Biomarkt gefunden habe. Ich liebe frischen Kurkuma, drum hab ich ihn verwendet, das hat keinen tieferen Grund. Ich bin ein Lust-und-Laune-Koch. 😉

      • Anne
        Dez 11, 2013 @ 15:43:17

        Längliche Spätzle werden meist durch die Spätzlespresse (Art Kartoffelpresse, mit größeren Löchern) gedrückt – oder handgeschabt (ächz). Die dicken Brocken, die beim Handschaben bei weniger Geübten unweigerlich entstehen, heißen dann „Spatzen“ und sind oft begehrter als ihre schlanken Schwestern.

  2. Daniela
    Dez 11, 2013 @ 07:44:05

    Ist ja witzig, beim Nachgucken eben sehe ich grad, dass Utes Spätzlerezept auch mit Kurkuma ist. Ich hab ehrlich vorher nicht dort nach gesehen! 🙂

    Antwort

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