Curcuma Muffins

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Curcuma Muffins

Rezept für ca. 20 Muffins

Zutaten:

  • 250 g Dinkel
  • 130 g Hafer
  • 100 g Hirse
  • 395 g Wasser
  • 160 g Reisbrei (100 g Vollreis gemahlen mit 300 g Wasser aufkochen, bis die Masse dickt – Reisbreirezept von Ute Wilkesmann, nach Waltraud Becker)
  • 150 g Agavendicksaft oder Honig
  • 1 P. Weinsteinbackpulver
  • 40 g Cashewmus
  • 30 g Kokosflocken
  • 5 g Curcuma, frisch, das war bei mir eine ganze Curcumastange, geschält und in Scheiben geschnitten, wer kein frisches Curcuma bekommt, kann auch einen TL Curcumapulver verwenden

Dinkel, Hafer und Hirse fein mahlen, das Mehl gut mit dem Backpulver vermischen und in eine Rührschüssel geben.

Nun in einem Mixer (z.B. dem Personal Blender) eine Art Milch mixen aus dem Cashewmus, dem Curcuma und 300 g Wasser.

Die Cashew-Curcuma-Milch zusammen mit dem übrigen Wasser und den restlichen Zutaten nun zum Mehl-Backpulver-Gemisch geben und alles mit der Küchenmaschine oder einem Handrührgerät zu einem glatten Teig verarbeiten. Ich hab meine Kenwood Chef eine Weile rühren lassen, bis der Teig richtig schön luftig war.

Nun den Teig in Muffinförmchen füllen und im vorgeheizten Umluftofen bei 175 Grad 20 Minuten backen. Bei mir hat die Masse für 20 Muffins gereicht, bei ca. 2 EL Teig pro Muffinsförmchen.

Entweder man isst die leckeren Muffins einfach pur, so wie wir es gemacht haben, oder man macht sich ein rohes Obstmus dazu. Für Himbeermus, Heidelbeermus oder Pflaumenmus, einfach 160 g Früchte in einem Mixer mit 100 g Wasser, 50 g Banane, einem TL frischem Zitronensaft und evtl. etwas Agavendicksaft oder Honig verschlagen.

Guten Appetit!

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18 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. M.
    Okt 08, 2013 @ 08:31:28

    wow, das klingt sehr lecker, werde ich auch probieren und außerdem habe ich nun ein rezept für marmelade 🙂 DANKE!!!

    Antwort

    • Daniela
      Okt 08, 2013 @ 08:47:58

      Hallo M., herzlich Willkommen auf meinem Blog! Schön, dass dir das Rezept gefällt 🙂
      Wenn du rohe Marmelade machen willst, würde ich dir raten, etwas weniger Wasser zu verwenden, vielleicht 70 – 80 g, dann wird es etwas fester. Das Mus, das ich oben beschrieben hab, ist etwas flüssiger und würde wohl vom Brot laufen. 🙂
      Auch würde ich rohe Marmelade nicht länger als zwei bis drei Tage verwenden, dann lieber wieder frisch machen. 🙂

      Antwort

      • M.
        Okt 09, 2013 @ 07:11:40

        danke, daniela – werd‘ deine tipps berücksichtigen! habe gestern sanddorn geerntet und probiere heute eine kleine menge davon zu verarbeiten, werde wegen des hohen säureanteils etwas mehr honig nehmen.

  2. Daniela
    Okt 09, 2013 @ 07:25:04

    Ah, Sanddorn, lecker. Gutes Gelingen – Sanddorn hab ich noch nie verwendet, eine tolle Idee! Habt ihr im Garten welchen? 🙂

    Antwort

    • M.
      Okt 09, 2013 @ 11:12:22

      nein, im eigenen garten nicht, aber gleich in der nähe. ich habe sanddorn bisher auch noch nicht verarbeitet. er leuchtete so schön orange und da hab‘ ich im inet gefunden, dass er so viele wertvolle stoffe hat :-). da ich glückliche gerade urlaub habe, kann ich ein bischen experimentieren … habe soeben einen vollwertboden gebacken und eine quarkcreme mit sanddorn drauf gemacht (die war schon mal lecker! – ist zwar nicht tiereiweißfrei, was ich angehen möchte, aber ich hatte noch quark im kühlschrank und wegwerfen kommt für mich nicht in frage) ich habe festgestellt, dass der sanddorn lauter kleine schwarze kerne hat. deshalb habe ich die beeren im blender gemixt und die masse durch ein sieb passiert. werde ich für die marmelade dann gleich auch so machen.

      Antwort

      • Daniela
        Okt 09, 2013 @ 11:24:11

        Ich wünsche dir einen schönen Urlaub und viel Spaß beim Experimentieren! 🙂
        Ich bin gepannt, wie deine Sanddornmarmelade wird, berichte doch dann bitte, das probiere ich vielleicht dann auch mal. 🙂 Musst wahrscheinlich austesten, welches Wasser-/Fruchtverhältnis da am günstigsten ist, erst mal lieber weniger nehmen und dann hochtasten, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist, Das ist bei jeder Obstsorte bisserl anders. 🙂

  3. M.
    Okt 09, 2013 @ 18:57:51

    so, heute mittag kam das buch „lust ohne reue“ von waltraud becker und so habe ich gleich mal nach dem marmeladenrezept geguckt. habe 50 g rosinen in wasser 3 stunden eingeweicht, dann 100 g sanddornbeeren im mixer püriert und durch das sieb passiert. das ergab dann 63 g rosinen, 63 g sanddornpüree, dazu habe ich eine banane (120 g), 20 g honig, etwas zimt und etwas gemahlene vanille im blender gemixt. da die konsistenz ziemlich flüssig war, habe ich noch 30 g gemahlene haselnüsse / mandeln dazugemixt. nun ja, ist immer noch sehr „breiig“, geschmacklich nicht schlecht, aber vom brot wird es vermutlich runterlaufen … vielleicht wird es im kühlschrank noch etwas fester.

    die sanddorntorte allerdings ist superlecker geworden. wenn du möchtest schreibe ich dir das rezept hier auf.

    Antwort

    • M.
      Okt 09, 2013 @ 18:59:21

      ach, und danke für die lieben urlaubswünsche … 🙂

      Antwort

    • Daniela
      Okt 09, 2013 @ 19:20:25

      Vermutlich wars zu viel Wasser. Bei gekochter Marmelade kann man gut mit gemahlenem Vollreis binden, bei roher eher nicht. Dann lieber mehr Frucht auf weniger Wasser nehmen oder evtl noch uneingeweichte Trockenfrüchte in Rohkostqualität oder zumindest bio und ungezuckert mit pürrieren, das gibt auch eine festere Masse. Super, dass die Torte so gut geworden ist! 🙂

      Antwort

  4. M.
    Okt 09, 2013 @ 23:12:39

    passt jetzt nicht zum thema, aber gibt es einen tiereiweißfreien ersatz für gelatine?

    Antwort

    • Daniela
      Okt 10, 2013 @ 07:25:27

      Ja, Agar Agar oder Pfeilwurzelstärke kann man zum Binden und Andicken verwenden. Ich verwende beides eigentlich bisher nicht und kenne mich daher nicht damit aus. Vom Vollwertstandpunkt, weiß ich nicht genau, wie beides einzuschätzen ist, aber auf jeden Fall ist es vegan und eine Alternative zu Gelatine. Man verwendet ja auch nur geringe Mengen davon. 🙂

      Antwort

      • OneBBO
        Okt 10, 2013 @ 10:47:03

        Wenn ich hier mal was zu sagen darf: Schon der Name „Pfeilwurzelstärke“ lässt erkennen, dass dies ein Extrakt ist. Wie anderes Stärkemehl auch, somit ist es nicht vollwertig.

        Agar-Agar wird von Vollwertlern benutzt, ich find’s eklig, weil ich finde, den Fischgeschmack – es sind ja Algen – wird man nicht los. Getrocknete Alge ist auch nicht das Höchste der (Vollwert-)Gefühle, ein Kompromiss zum Gelieren.

        Sehr hilfreich, um herauszufinden, ob etwas vollwertig ist, ist hier immer ein wenig Recherche im Netz. Ganz einfach ist immer Wikipedia, siehe hier die Einträge zu Pfeilwurz und Agar-Agar 🙂

        Wenn wir nur an der Menge messen, ob etwas vollwertig ist, könnten wir (Vollwertler) auch eine Prise Zucker irgendwo hinein geben. Räusper 😉

  5. M.
    Okt 10, 2013 @ 08:09:34

    DANKE, sehr interessant.

    Antwort

  6. Daniela
    Okt 10, 2013 @ 11:18:04

    Hallo Ute,
    M. hatte ja nach einer tiereiweissfreien Alternative gefragt und nicht explizit die Vollwertigkeit in den Vordergrund gestellt, drum diese Empfehlung. Agar Agar hab ich übrigens schon sehr häufig in Vollwertrezepten gelesen. Natürlich ist beides strenggenommen nicht vollwertig, Ich verwende es ja auch selbst nicht. Aber auch Tomatenmark ist nicht vollwertig und wird ja durchaus in Vollwertrezepten mal in geringen Mengen verwendet. Auch Butter, Sahne und Öle, sind ja, wenn man so will, im Grunde Extrakte. Ich sehe das jetzt nicht ganz so strikt. Trotzdem Danke für den Hinweis, ich hab ja auch geschrieben, ich bin nicht sicher, wie das vom Vollwertaspekt her gesehen wird. Mei, ich denke, das muss ohnehin jeder für sich entscheiden, ob und in welcher Form er Kompromisse eingehen möchte. Zucker hätte ich niemals empfohlen, das steht außer Frage.

    Antwort

    • OneBBO
      Okt 10, 2013 @ 12:36:28

      Ich hatte nicht auf M. geantwortet, sondern einzig und allein auf deinen Hinweis, du wüsstest nicht, ob es vollwertig ist.

      Butter, Sahne und Öle kannst du mit solchen Extrakten nicht vergleichen, aber das würde hier jetzt wirklich zu weit führen 🙂

      Antwort

      • Daniela
        Okt 10, 2013 @ 12:43:35

        Du hast natürlich vollkommen recht, dass man das nicht mit derartigen Extrakten vergleichen kann, dennoch finde ich das Extrakt-Argument, dass man in der Vollwertkost so häufig hört, manchmal etwas unbefriedigend, weil auch viele Extrakte verwendet und für gut befunden werden. Dann müsste es eigentlich heißen, keine stark verarbeiteten Extrakte, was dann z.B. frisch gepresste Säfte nicht unbedingt ausschließen würde. Na ja, wir verstehen uns schon, gell. Das hat jetzt mit deiner Antwort nichts zu tun, dass ist mir auch schon vorher öfter aufegstoßen.
        Auch verstehe ich machmal nicht, warum ein klein wenig von dem einen unvollwertigen Lebensmittel noch okay ist und von einem anderen nicht, siehe Tomatenmark. Aber natürlich ist weder Agar Agar noch Pfeilwurzelstärke per se vollwertig, gut, dass du das hier dargestellt hast, ich bin da halt manchmal, was das Vollwertigsein betrifft, das gebe ich ganz ehrlich zu, zu großzügig, man kann auch sagen inkonsequent, ich sag nur Horror-Apfelmus… 😉

  7. M.
    Okt 10, 2013 @ 16:13:40

    interessante diskussion … ich lerne hier stündlich dazu 🙂

    übrigens meine sanddornmarmelade ist nun doch noch etwas fester und damit streichfähig geworden. auch der geschmack ist noch besser geworden, werd‘ ich also wieder so machen.

    danke für eure guten hinweise!

    Antwort

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