Fettarme Bohnen-Kartoffel Küchle aus dem Backofen mit Tomaten-Dattel Dip

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Fettarme Bohnen-Kartoffel Küchle mit Tomaten-Dattel Dip

Für ca. 13 Küchle:

  • 375 g gekochte Sojabohnen
  • 300 g gekochte Kartoffeln, vom Vortag (ungeschält verwenden), in mittelgroße Stücke geschnitten
  • 70 g Zwiebel, geschält und geviertelt
  • 50 g Lauchzwiebeln, in Ringe geschnitten
  • 60 g Wasser
  • 15 g Ingwer und
  • 12 g Curcuma, beides geschält und in Scheiben geschnitten
  • 2 EL Zitronensaft, frisch gepresst
  • 2 TL Kräutersalz (nach persönlichem Geschmack, ich mag es nicht ganz so salzig)
  • 1 TL Pfeffer, frisch gemahlen
  • 2 TL Lemmoncurry (oder Curry)
  • 1 TL Paprika, edelsüß
  • 1 TL Muskat

Zuerst die gekochten Sojabohnen in einen Universal Zerkleinerer (meiner ist von Bosch, ich hab die Bohnen zwecks besseren Handlings dabei in zwei Portionen aufgeteilt) geben und zu einer nicht ganz glatten Masse zerschlagen, dann in eine Schüssel umfüllen. Nun im selben Gerät die Zwiebel, den Ingwer und den Curcuma klein hacken und zu der Bohnenmasse geben. Anschließend die Kartoffelstücke, das Wasser und alle weiteren Gewürze in besagtem Zerkleinerer zu einem Brei verschlagen und mit den Lauchzwiebelringen ebenfalls zu den Bohnen in die Schüssel geben. Zum Schluss alle Zutaten mit einer Gabel oder den Händen gut vermengen. Aus dem Teig ganz flache Küchle formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

In den vorgeheizten Umluftofen schieben und auf mittlerer Schiene bei 200 Grad 25 Minuten backen. Nach 20 Minuten einmal vorsichtig wenden und die restlichen 5 Minuten fertig backen.

Bei mir ergab die Masse 13 flache Küchle, zwei passten nicht mehr auf mein Blech, ich musste daher zwei Backbleche verwenden.

 Für den Dip:

  • 108 g Tomate
  • 4 Datteln
  • 20 g Wasser
  • 10 g Walnüsse
  • 1 EL Tomatenmark, 15 g
  • 1 Knoblauchzehe, 5 g
  • ½ TL Kräutersalz

Alles in einen kleinen Mixer geben, wie z.B. dem Personal Blender und zu einer homogenen Masse verschlagen. Der Dip war sehr lecker, ich hätte die doppelte Portion davon machen sollen.  😉

Wir haben die Küchle mit dem Dip, Gurken- und Tomatenscheiben auf selbstgebackenen Vollkornbrötchen, die vom Vortag noch über waren, quasi als gesunden Burger gegessen. Man kann die Küchle aber wahlweise auch als Beilage zu gekochtem Gemüse oder zu Salaten reichen. Auch kann man sie gut kalt essen und unterwegs als Snack knabbern.

Guten Appetit!

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28 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. OneBBO
    Sep 17, 2013 @ 10:04:22

    Oh, oh, wie lecker… das muss ich mal nacharbeiten 🙂 Vielleicht lassen sie sich ja auch in einer Pfanne braten, fast fettlos nur mit ein bisschen Wasser, sowas hattest du doch letztlich auch einmal erwähnt.

    Was mich interessiert: Wo bekommst du frischen Curcuma? Ich habe das zwar mal gekauft, war aber als Ganzes getrocknet und ziemlich hart.

    Antwort

    • Daniela
      Sep 17, 2013 @ 10:37:59

      Frischen Curcuma gab´s kürzlich bei unserem Denn´s Biomarkt. Sind ganz unscheinbare kleine Stangen, innen sind sie aber noch oranger als Süßkartoffeln. Ich hab mir spontan gedacht, den muss ich mit nehmen. Ich hab den Curcuma für mehrere Gerichte verwendet, aber eins muss man wissen, Curcuma färbt irre stark, mein Personal Blender Becher und auch das Messer sind immer noch ein wenig orange-gelb. 😉

      Antwort

      • Daniela
        Sep 17, 2013 @ 10:42:01

        In der Pfanne braten geht natürlich auch, da werden sie noch knuspriger, als im Backofen, ich wollte diese Version nur mal testen. Ich hab aber Küchle noch nicht mit Wasser angebraten. Bisher hab ich das nur bei Zwiebeln und Gemüse versucht. Ich weiß auch von früher, dass das bei Fleisch geht aber nicht z.B. bei Pfannkuchen. Mit Küchle müsste ich das mal testen. Bei Pfannkuchen z.B. nehme ich auch jetzt noch ein ganz klein wenig Öl, weil die mir sonst in der Pfanne anbacken.

      • OneBBO
        Sep 17, 2013 @ 10:44:14

        Ja, das kenne ich von dem Pulver. Ich bin immer höllisch vorsichtig, wenn ich mein Vorratsglas öffne, damit nicht die ganze Küche für immer in orange getaucht ist. Obwohl das natürlich wie Sonnenschein wirkt 😉

      • OneBBO
        Sep 17, 2013 @ 10:45:05

        Liegt sicher auch an der Pfanne….

  2. Follygirl
    Sep 17, 2013 @ 10:29:50

    Das liest sich wirklich lecker!!
    LG, Petra

    Antwort

    • Daniela
      Sep 17, 2013 @ 10:56:48

      Liebe Petra, herzlich Willkommen hier auf meinem Blog! 🙂 Schön, dass dir das Rezept gefällt, ich freue mich und hoffe, dass du ab und zu hier vorbei schaust. 🙂

      Antwort

  3. Daniela
    Sep 17, 2013 @ 10:49:03

    Ja, das stimmt, ich muss mir mal eine neue non stick Pfanne kaufen, ich hab meine wohl zu oft in der Spülmachine gereinigt (ich weiß, man soll das nicht), das hat der Beschichtung nicht so gut getan, ich glaube, mittlerweile ist die ein wenig hinüber, was der Qualität meines Essens vermutlich nicht so gut tut… 😉

    Antwort

    • OneBBO
      Sep 17, 2013 @ 12:55:23

      Was mich daran erinnert… ich wollte ja immer mal meine ATM-Crepespfanne vorstellen. Bin drauf und dran, mir noch eine Pfanne von ATM zu kaufen mit niedrigem Rand zum Pfannkuchen backen. Die Woll-Pfannen sind zwar toll, aber der Rand ist zu hoch. Und mit niedrigerem Rand haben sie noch keine im Induktions-Programm.

      Antwort

  4. christiangold
    Sep 17, 2013 @ 16:59:20

    wow daniela, was für eine tolle idee u. wie lecker die aussehen, die mache ich am wochenende auf jeden fall!!! vielen dank.

    Antwort

    • Daniela
      Sep 17, 2013 @ 18:37:08

      Hallo Christian, ich freu mich sehr, dass dir das Rezept gefällt! 🙂 Viel Spaß beim nachkochen, ich hoffe, es schmeckt dir! 🙂

      Antwort

  5. Simone
    Sep 17, 2013 @ 19:41:34

    Hmmmm, da möchte ich gleich reinbeißen. Wer erfindet für mich Computer zum Reingreifen und Rausnehmen? Dann könnte ich gleich mal kosten, und kosten, und kosten… öhm… alle… mist 😉
    Das wird definitiv nachgemacht

    Antwort

    • Daniela
      Sep 17, 2013 @ 20:17:09

      Hallo Simone, schön, ich freu mich, dass auch dir das
      Rezept gefällt! Ich hoffe, es wird dir schmecken! 🙂
      Gut. dass es den Computer zum Reingreifen nicht gibt, sonst würde ich vermutlich in kürzester Zeit platzen… 😉

      Antwort

  6. christiangold
    Sep 21, 2013 @ 19:55:28

    hallo daniela, deine küchle gabs heute zum abendessen, ich muss sagen, phantastisch! ich habe oftmals versucht „bratlinge“ im ofen zu machen, immer mit mäßigem ergebnis, deine küchle sind sehr klasse, die werde ich definitv öfters machen, auf die idee mit soyabohnen u. kartoffeln wäre ich nicht gekommen… danke nochmal für das tolle rezept.

    Antwort

    • Daniela
      Sep 21, 2013 @ 20:32:20

      Hallo Christian, das freut mich jetzt aber wirklich! Danke für dein nettes Feedback! 🙂 Schön, dass dir die Küchle gut geschmeckt haben und sie so gut gelungen sind! 🙂

      Antwort

  7. michaela
    Sep 22, 2013 @ 12:44:55

    Liebe Daniela 🙂 auch von mir ein ganz dickes Lob, schmeckt suuuuppper 🙂 Ich habe den Teig halbiert und die eine Hälfte herzhaft nach deinem Rezept und die andere Hälfte ohne Gewürze dafür mit Trockenfrüchten gemacht.Das werde ich bestimmt oft wieder machen 😉 Und danke für deine schöne Seite

    Antwort

    • Daniela
      Sep 22, 2013 @ 12:52:35

      Liebe Michaela, herzlich Willkommen auf meinem Blog! 🙂 Schön, dass dir die Küchle auch geschmeckt haben. Die Idee, eine quasi süße Version daraus zu machen, finde ich klasse! Das versuche ich auch mal! 🙂
      Danke für dein nettes Lob! 🙂

      Antwort

  8. Oud
    Sep 22, 2013 @ 13:00:51

    Hallo dani,

    Rezept ist für nächste Woche vorgelesene!
    Über die Gabel statt Skalpell Recherche bin ich auf das Buch gestossen, Vegan in Topform. Sogar Bircher Benner und einer der GsS Autoren wurden benannt. da tut sich also einiges in die Richtung. Der Mann verzichtet wie es aussieht auf vegane Ersatzprodukte. Ist leider noch nicht auf Deutsch erschienen…
    Nur die 6 Mahlzeiten am Tag sind mir zuviel.

    Gruesse oud

    Antwort

  9. Oud
    Sep 22, 2013 @ 13:02:04

    …sorry, vertippt, muss vorgesehen heissen 🙂

    Antwort

    • Daniela
      Sep 22, 2013 @ 13:59:59

      Hallo Oud, vielen Dank für den Hinweis, ich werde da mal gleich nach googeln! 🙂
      Ja, wäre doch schön, wenn sich in Richtung vegane, fettarme Vollwertküche ohne diese industriell verarbeiteten Fertigprodukte, etwas tun würde. 🙂

      Antwort

      • Daniela
        Sep 22, 2013 @ 14:05:02

        Liest sich wirklich gut! Wie mir scheint, verwendet der Autor nur Pseudogetreide, kein glutenhaltiges, zumindest entnehme ich das dem Inhaltsverzeichnis. Das liegt ja im Moment so ein wenig im Trend, ich bin nicht sicher, ob das wirklich vorteilhafter ist. Aber deshalb kann ja das Buch trotzdem sehr gut sein und klingt interessant! Ich bin gespannt auf weitere Bewertungen. 🙂

  10. Daniela
    Sep 22, 2013 @ 17:05:23

    Ah, ich bin mit dem Pseudogetreide doch nicht sicher, hab nochmals in das Buch rein gesehen. Wenn jemand es gelesen hat und es für FoK tauglich oder vollwerttauglich befindet, bitte melden. 🙂

    Antwort

  11. Oud
    Sep 22, 2013 @ 18:17:55

    …im Trailer stehen 10% Fett, und ganz oben Reis allerdings nur 5 % und ganz unten aber wieder Körner. Wenn ich das richtig verstehe, soll der Stärkeanteil ( gezüchtetes Getreide ) gering sein. Alte Sorten sind damit vielleicht nicht gemeint? Bin sehr gespannt auf das Buch. LG oud

    Antwort

  12. Oud
    Sep 22, 2013 @ 18:19:03

    PS : Ein Testobjekt für Ute?

    Antwort

    • OneBBO
      Sep 23, 2013 @ 07:26:38

      Liebe Oud, wenn ich schon höre, dass da 6 (!) Mahlzeiten empfohlen werden, brauche ich das Buch gar nicht mehr zu lesen. Da kommt der arme Magen und Verdauungsapparat ja gar nicht mehr zur Ruhe! Und dann auch noch ohne Getreide. Modischer Schnickschnack, sorry 😦
      Wo siehst du da eine Verbindung zur Vollwerternährung? Nur ein paar Autoren zu nennen, ergibt noch keine Vollwertkost.

      Antwort

  13. Michael
    Sep 25, 2013 @ 22:07:56

    Hallo Daniela, hab die Küchlein heute nachgekocht und ich muss dir sagen sie waren extremst lecker. Ich hab sie in Kokosöl in der Pfanne gebraten. Einzig die Masse war etwas zu flüssig, ich hab es wahrscheinlich zu gut gemeint mit dem zerkleinern im Thermomix. Hast du einen Tipp was ich anstatt von Brösel das nächstemal untermischen könnte damit die Masse etwas dicker wird?

    Antwort

    • Daniela
      Sep 26, 2013 @ 07:40:45

      Hallo Michael, vielleicht wurde im TM die Masse zu stark zerkleinert, bei mir war sie gar nicht flüssig, sondern eher ein fester, dicklicher Brei. Ich hab sie ja im Zerkleinerer gemacht, der pürriert nicht direkt, sondern hackt nur alles klein. Vielleicht waren die Bohnen aber auch einen Tick zu weich gekocht, dann wirds auch flüssiger. Wenn das wieder mal so sein sollte, mische doch entweder mehr Kartoffeln unter die Teigmasse oder pürriere Kichererbsen noch mit, die sind immer sehr sämig, eine Möglichkeit wäre auch, selbst geflockte Haferflocken mit zu verarbeiten oder einfach noch etwas Reismehl oder Vollkornmehl, auch Maismehlmehl geht, alles selbst gemahlen natürlich, zum Binden zu verwenden. Es freut mich sehr, dass es dir geschmeckt hat, Michael! Alternativ könntest du auch einfach die Wassermenge etwas reduzieren.Schönen Tag dir, Michael und Danke für dein Feedback!

      Antwort

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